Forschung und Schutz von Meeressäugern

Walfestival 2011


Unsere Forschungsergebnisse sollten der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Wir sind der Meinung, dass die Forschung nur dann einen Sinn hat, wenn sie Mensch und Natur nützt. Unser Ziel ist es, die komplexe Sprache der Wissenschaft in verständliche Vorträge, Projekte und Ausstellungen zu „übersetzen“, sodass die Menschen Antworten auf ihre Fragen bekommen und mit Wissenschaftlern ins Gespräch kommen.

Walfestival auf den Lofoten – Henningsvær
01. – 06.08.2011

Eine Begegnung zwischen Mensch und Wal: Wissenschaft, Musik, Kunst und Tourismus

Wir versammeln uns für eine Woche, um die Kultur und Natur unserer Cetacea (Wale) in den Gewässern der Lofoten zu feiern: Grindwale, Schwertwale, verschiedene Delphinarten, Schweinswale, Zwergwale, Finnwale und Buckelwale. Zu den Veranstaltungen gehören Vorträge, besondere Touren mit Wissenschaftlern, Naturforschern, Künstlern und Musikern, um die weit gefächerte Beziehung zwischen dem Menschen und diesen geheimnisvollen und faszinierenden Tieren kennenzulernen. Eine Gruppe international renommierter Forscher aus den verschiedensten Disziplinen wird sich Anfang August in Henningsvær versammeln, um Fakten und Mysterien zu präsentieren, die wir in Bezug auf diese wichtigen Meereslebewesen gesammelt haben. National und international bekannte Künstler präsentieren ihre Arbeit und interagieren mit den Walen, Menschen und der Natur der Lofoten.

Das Ziel des Festivals ist es, den Teilnehmern einen Einblick in das marine Ökosystem sowie seine fantastischen Bewohner zu gewähren und somit das Bewusstsein für die Meeressäuger zu schärfen. Und all dies eingebettet in künstlerische und ausgelassene Aktivitäten!

AKTIONEN:

1)     Segeltörns zu den Walen, um ihnen Musik vorzuspielen, sie zu filmen und zu erforschen

2)     Vorträge, Filmvorführungen und Präsentationen über die Wale und das marine Ökosystem im Ocean Sounds Center

3)     Konzerte im Ocean Sounds Center (oder im ortsansässigen Café)

4)     Diskussionsrunden & Party

5)     …offen für Ihre eigenen Aktivitäten…

ZIEL:

Wir feiern das wichtige Vorkommen der Cetacea in den norwegischen arktischen Gewässern, informieren Jung und Alt, gestalten den Aufenthalt von Henningsværs Besuchern noch schöner und kurbeln den lokalen Tourismus an.

Spenden sind jederzeit willkommen!!

Walfestival in Henningsvær
Faszinierende Tiere, die uns geheimnisvoll erscheinen, haben schon immer unsere Phantasie beflügelt. Wale sind Lebewesen, die seit jeher Material für Geschichten von Monstern und geheimen Ländern geliefert haben, da uns ihr Leben in den Tiefen des Meeres als mysteriös erscheint. Im Laufe der Geschichte hat der Anblick dieser „Seeungeheuer“ Menschen Angst gemacht oder verzückt. Man hört sowohl von der Ausrottung durch das Jagen aus purer Gier als auch von Situationen, in denen sich Delphine und Wale als hilfsbereit und sogar als Lebensretter gezeigt haben. Im Verlauf des vergangenen Jahrhunderts hat es der Mensch geschafft, nahezu alle Wale und Delphine unseres Planeten auszulöschen. Die Ausrottung wurde jedoch in allerletzter Minute verhindert, da diesen Meereslebewesen großer Respekt entgegengebracht wird. Stattdessen ist das Konzept des Whale Watchings in aller Welt zu einem großen Erfolg geworden. Der Mensch hat diese Tiere zu lieben und zu bewundern gelernt. In der Wissenschaft sind Wale und Delphine ebenso zu interessanten Studienobjekten geworden, von der Genetik über die Verhaltensforschung bis hin zur Medizin, so dass wir eine Menge über diese geheimnisvollen Tiere erfahren haben.
Wir möchten aber noch mehr über sie in Erfahrung bringen, denn aus biologischer Sicht ist über diese Tiere mehr unbekannt als bekannt.

Henningsvær auf den Lofoten, 68 Grad nördlicher Breite, ist die Heimat von Walen und Fischern. Hier möchten wir die Koexistenz von Mensch und Meeresleben feiern.

Warum?

Weil es ohnegleichen, faszinierend und wunderschön ist!

Verschiedene Walarten besuchen ganzjährig die Gewässer um die Lofoten. In den Sommermonaten lässt sich der Großteil der Arten im Vestfjord finden, vom einheimischen Schweinswal über verschiedene Delphinarten (Atlantische Weißseitendelphine und Weißschnauzendelphine) und kleinere Bartenwale wie dem Zwergwal (9 m) bis hin zu großen Buckelwalen (14 m) und dem zweitgrößten Wal des Planeten, dem Finnwal (24 m). Einige der überaus sozialen Walarten treten auch in Familien auf, wie die Schwertwale und die Langflossen-Grindwale (Gewöhnliche Grindwale, Schwarzwale?). Besonders Grindwale werden häufig gesichtet und bleiben bis zu einer Woche im Fjord. Oft nähern sie sich dem Boot aus Neugier und gestatten gelegentlich unsere Anwesenheit für einen längeren Zeitraum oder sie untersuchen uns, begrüßen uns mit ihren typischen Wallauten und ziehen wieder ab. Die Wale haben immer eine Überraschung parat!
Der Musiker und Philosoph David Rothenberg hat verschiedenen Walarten in aller Welt Musik vorgespielt. Er wird Henningsvær einen Besuch abstatten und versuchen, den Grindwalen (und anderen Walarten) etwas auf seiner Klarinette vorzuspielen, um ihre Reaktion in Form von Lautinteraktion, Verhalten an der Oberfläche und Bewegungen zu dokumentieren. Wir werden diese Interaktion mit Audio- und Filmaufzeichnungen sowie Fotos dokumentieren und den Ort des Geschehens per GPS festhalten.

Festivalbesucher und -teilnehmer können diesen Aktionen auf See beiwohnen und erhalten so ein Bild von unserer Forschungsarbeit oder sie können die Vorträge, Diashows, Filmvorführungen und Diskussionsrunden besuchen, die im Ocean Sounds Center stattfinden. Unser Ziel ist es, eine Brücke zwischen der faszinierenden Welt der Wale und uns Menschen zu errichten. Wir möchten auf die Schönheit der Wale aufmerksam machen, ihre Erscheinung, Kommunikation, ihr Verhalten und ihre Umgebung. Gleichzeitig möchten wir Kunst und Wissenschaft eine Plattform schaffen, um miteinander zu interagieren und zu unterstreichen, wie wichtig das maritime Leben für uns ist. Und zu guter Letzt möchten wir allen Besuchern die Möglichkeit geben, sich zu äußern und ihre Meinung kundzutun.

Hintergrund: Die Idee zu diesem Walfestival entstand während der 3-wöchigen Kunst- und Umweltausstellung „Gentle Action“ im Kunstnerens Hus in Oslo, 25.10 – 14.11.2010.

Programm 30.7 – 6.8.2011:

30.7 – 2.8.2011 Wissenschaftlicher Teil: Segeltörns zu den Walen, Aufzeichnung ihrer Laute, Auswertung der Aufnahmen.
Hauptteilnehmer: David Rothenberg (NJIT), Lasse-Marc Riek (Gruenrekorder), Marc Timme (MPI), Jan Nagler (MPI), Jarle Nordeide (UiN), Heike Vester (Ocean Sounds / MPI), Rauno Lauhakangas (CERN)

3.8. – 6.8.2011 Vorträge & Musik:

3.8.2011 Eröffnung am Nachmittag (17 Uhr):
Willkommensrede von Heike Vester, David Rothenberg, Lasse-Marc Riek, Rauno Lauhakangas und Tuula Nikulainen
30-minütige Ocean Sounds-Diashow über die Walvielfalt in Henningsvær
Im Anschluss: Musik mit David und andern im Ocean Sounds Center

4.8.2011 Bioakustische Wal- und Meeresforschung:
16:00 – Vortrag von Prof. D. Rothenberg (NJIT) und R. Lauhakangas (CERN) über ihre Feldarbeit in Russland (und in anderen Ländern) mit einigen guten und amüsanten Beispielen für die Probleme, die während unserer Forschungen auftreten können …
16:45 – Vortrag von H. Vester über die Kommunikation matrilinealer Wale – Grindwale und Schwertwale
17:30 – Vortrag von Prof. M. Timme (MPI): Datenauswertung – Suche nach neuen Methoden zur Analyse von Wallauten
18:00 – Vortrag von Dr. J. Nagler (MPI): Ein weiterer Ansatz zur Analyse von Wallauten
18:30 – Vortrag von Prof. J. T. Nordeide (UiN): Paarungsverhalten und Laute des Kabeljaus vor der Küste Henningsværs
20:00 Konzert/Musik (David und Jan und weitere …) auf dem Pier vor dem Bryggehotel (wetterabhängig)

5.8.2011 Aktivitäten & Wale:
16:00 Eröffnung mit einem Repräsentanten des WWF Norwegen – Vortrag über den Walfang in nordischen Ländern (noch nicht bestätigt)
16:45 Vorführung von Daniel Opitz’ Film über Walfang
18:15 Walgeschichte und -geschichten: Tuula, Hanni, Rauno…
19:00 Filmvorführung: Z. B. „The Cove“ (Die Bucht) oder „The End of the Line” (Die unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane)
21:00 Offen für Beiträge unserer Gäste!!! Auf dem Pier vor dem Bryggehotel (wetterabhängig)

6.8.2011 Unser Beitrag:
16:00 Musik für Wale: Vortrag von David Rothenberg über seine Arbeit und Erfahrungen, Vorführung einer französischen Dokumentation über seine Arbeit mit Buckelwalen auf Hawaii.
16:45 Schlusswort von Heike Vester über Wünsche und Aktivitäten für die Zukunft

Live-Performances mit offenem Ende:
Lasse-Marc Riek: Soundcollage aus Rufen von Orcas und Grindwalen
Eventuell eine Aufführung in Zusammenarbeit mit dem ansässigen Musikverein in den Straßen von Henningsvær …

3 – 6.8.2011 Während dieser Zeit steht unseren Gästen zur Mittagszeit eine Suppenküche zur Verfügung und wir werden Diskussionsrunden in der Jurte auf Sauoya führen.

Je nach Wetter werden Bootsfahrten organisiert. Mit anderen Worten, wenn das Wetter mitspielt, werden wir versuchen, Sie alle mit aufs Vestfjord zu nehmen, um auf Walsuche zu gehen! Jeden Morgen um 10 Uhr werden wir Sie im Center darüber informieren, ob die Wetterlage eine Bootstour zulässt.

Sollte das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung machen, zeigen wir stattdessen weitere Filme und Dokumentationen.

Das Programm ist flexibel!

Hauptteilnehmer:

Heike Vester
Biologin und Gründerin von Ocean Sounds (www.ocean-sounds.com)
Die Biologin Heike Vester (Diplom in Arktischer Biologie der Universität Tromsø, Norwegen) ist Spezialistin auf dem Gebiet Bioakustik, Tierverhalten und -kommunikation sowie Tierphysiologie. Sie lebt seit 2004 in Henningsvær und gründete Ocean Sounds im Jahr 2005. Derzeit arbeitet sie in Kooperation mit der Forschungsgruppe „Kognitive Ethologie” des Deutschen Primatenzentrums an der Universität Göttingen und dem ebenfalls in Göttingen ansässigen Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation an ihrer Promotion.

Sie organisiert und nimmt am Walfestival teil, um ihre Mitmenschen über die Wale der Lofoten weiterzubilden, ihnen die Biologie und Kommunikation nahezubringen und um verschiedene Disziplinen zusammenzuführen. Durch die Öffnung der Wissenschaft für die Kunst kann die Botschaft die verschiedensten Leute erreichen, ganz besonders Kinder. Sie möchte veranschaulichen, wie schön es die Menschen auf den Lofoten haben und wie sehr sie mit der Natur, und besonders mit der Meeresfauna, gesegnet sind. Und auf diese Weise möchte sie ein Bewusstsein schaffen, das den zukünftigen Schutz und den Stolz auf ihre Umwelt und die Meereslebewesen im Einklang mit der Lebensweise der Menschen fördert.

Es sollen organisiert werden:
a) Vorträge, Diskussionsrunden und Filmvorführungen im Ocean Sounds Center
b) Bootsexkursionen zur Walsuche und Betreuung/Aufzeichnung/Studie der Interaktion zwischen David Rothenbergs Musik und den Walen.

Dieses Ereignis wird darüber hinaus der Anfang für einen Dokumentarfilm über Langflossen-Grindwale und Menschen sein.

David Rothenberg
Musiker, Philosoph, Schriftsteller, Naturforscher

www.davidrothenberg.net

David Rothenberg kam 1980 zum ersten Mal nach Norwegen, um mit dem Philosophen Arne Naess zusammenzuarbeiten. Später übersetzte er Naess’ Werk „Økologi, samfunn og livsstil“ (Ökologie, Gemeinschaft und Lebensstil) ins Englische und schrieb die auf mit Naess geführten Gespräche basierende Biographie „Is It Painful to Think?“ (Tut Denken weh?), die 1992 in Norwegen zum Bestseller avancierte.

Auf Grundlage der Zusammenarbeit mit Naess, in Kombination mit seiner Arbeit als Musiker, hat Rothenberg zahlreiche Bücher über Musik und Natur geschrieben. Zu diesen gehört das Werk „Why Birds Sing“ (Warum Vögel singen: Eine musikalische Spurensuche), das in sieben Sprachen übersetzt wurde und „Thousand Mile Song“(etwa: Ein Lied reist tausend Meilen) über die Musik der Wale und seine Erfahrungen, die er beim Spielen der Klarinette mit den Walen gesammelt hat. Aus letzterem Buch werden derzeit drei Dokumentarfilme gemacht.

Rothenberg ist Professor der Philosophie und Musik am New Jersey Institute of Technology (NJIT) und seine neueste Aufnahme „One Dark Night I Left My Silent House“ (Eines dunklen Nachts verließ ich mein stilles Haus) wurde 2010 von dem Label ECM veröffentlicht, das viele norwegische Musiker beheimatet, wie z. B. Jan Garbarek und Tord Gustavsen.

Rothenberg hofft, im Sommer 2011 seine Musik und seine Ideen über die Welt der Wallaute auf Bootstouren auf den Lofoten in Henningsvær umsetzen zu können, um zunächst direkt mit Grindwalen und ihren Lauten zu interagieren (was in Norwegen noch nie dokumentiert wurde). Und anschließend gemeinsam mit den Besuchern des Festivals die Laute anzuhören und vorzuführen, wie Wallaute wissenschaftlich analysiert werden. Abschließend wird er ein oder zwei Konzerte geben, solo oder mit lokalen Musikern, in denen er die Geräusche des Meeres mit seinen eigenen Jazz-Improvisationen kombiniert, die durch seinen langjährigen Aufenthalt in Norwegen und durch die ausgezeichneten Musiker seines Heimatlandes beeinflusst wurden.

Das Ziel dieser Event-Reihe wird es sein, die allgemeine Wertschätzung für die Schönheit und Existenz von Walen als Teil der Lofoten und Norwegens als Ganzes zu steigern.

Rauno Lauhakangas
Physiker, Walaktivist

Rauno Lauhakangas’ Walkaktivismus begann im Jahr 1990 in Norwegen auf den Lofoten. Die Grundidee lieferte ihm sein achtjähriger Sohn: „Der beste Schutz für Wale liegt im Whale Watching.“ Seither hat Lauhakangas in Europa mehrere Whale-Watching-Unternehmen gegründet, die ihre Arbeit auf die Karibik und sogar nach Japan ausgeweitet haben.

Während seiner Zeit am CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) arbeitete er eng mit der Forschungsabteilung des Whale Watching Web zusammen und entschloss sich dazu, die WWW Virtual Library über Whale Watching aufzubauen und zu veröffentlichen, die unter www.whaleweb.org zu finden ist.

In den vergangenen 10 Jahren hat er insbesondere die Wanderung von Weißwalen im Weißen Meer und nordnorwegischen Gewässern studiert. Unterstützung erhielt er hierbei von russischen Wissenschaftlern.

Im Sommer 2011 wird Lauhakangas Geschichten über Begegnungen zwischen Mensch und Wal in Fennoskandinavien und Nordwestrussland nach der Eiszeit erzählen. Außerdem wird er mit einer Demonstrationsvorrichtung, welche holoakustische Unterwasserbilder darstellt, vorführen, wie Wale kommunizieren. Die Funktionsweise des Geräts basiert auf Geräuschen und einem Laserstrahl.

Tuula Nikulainen
ist eine bildende Künstlerin und Umweltschützerin, die auf dem Gebiet Kunst und Ökologie arbeitet. Tuula hat ihren Background in der Erzählforschung, im Schamanismus und bei den Nomaden. Sie hat die Technologien der Nomaden studiert, wie z. B. das Bauen von Jurten, hat eine Zeitlang mit Nomaden in der Mongolei gelebt und lehrt nun ihr vergessenes Kunsthandwerk, wie etwa die Herstellung von Filzstiefeln. Tuula ist außerdem die Gründerin der Kunst- und Ökologie-Community-Projekte „Sunny Future“ und „Halikonlahti Green Art“ in Südfinnland. Tuula ist seit über zwanzig Jahren, seitdem ihre älteste Tochter Saana in bereits sehr jungem Alter ihr „Studium“ der Meeressäuger begann, von Walen fasziniert …
Tuula wird eine Jurte zum Walfestival mitbringen und hat Walgeschichten im Repertoire, die ihr von den Maori auf Neuseeland erzählt wurden.

Weiterführende Links:
http://www.halikonlahti.net
http://tekotuulahdus.blogspot.com/
http://www.netvibes.com/tuulahdus#Bottlepost_Office
http://vedentaika.blogspot.com/

Lasse-Marc Riek
verwendet verschiedene Ausdrucksformen für seine Produktionen. Seine Arbeiten sind interdisziplinär und können als eine Kombination aus bildender Kunst (Aktions- und Konzeptkunst) und Klangkunst verstanden werden. Seine Klangkunst kann mit den Begriffen „Akustische Ökologie“, „Bioakustik“ und „Soundcollagen“ beschrieben werden. Hier benutzt Riek akustische Feldaufzeichnungen, speichert sie auf verschiedenen Aufnahmemedien, editiert und archiviert sie und stellt sie in verschiedenen Kontexten dar.

Seit 1997 ist er international auf Ausstellungen, Konzerten und Vorlesungen sowie bei Veröffentlichungen, Workshops, Preisverleihungen und Projekten tätig und hat Gastauftritte in Galerien, Kunstmuseen, Kirchen und Universitäten. Beiträge in den öffentlichen Medien sowie in Podcasts und Stipendien und Artist-in-Residence-Programme in Europa und Afrika.

Seit 2003 Gründungsmitglied des Audioverlags „Gruenrekorder“, der seinen Schwerpunkt auf Soundcollagen, Feldaufzeichnungen elektroakustischer Kompositionen legt und in diesem Zusammenhang mit Künstlern und Wissenschaftlern auf internationaler Ebene zusammenarbeitet.

LINKS

www.lasse-marc-riek.de

www.gruenrekorder.de

Lasse-Marc Riek wird eine Soundcollage aus Orca- und Grindwallauten inszenieren, die von Heike Vester aufgezeichnet wurden.

Er ist Betreiber des Labels „Gruenrekorder“, unter welchem sich bei mehr als 80 Veröffentlichungen auch die erste CD von Ocean Sounds befindet.

Während des gesamten Festivals wird Riek außerdem die Aktivitäten aufzeichnen, um zukünftige Projekte wie Soundarbeiten auf CD und Radioauftritte vorzubereiten.

Eine CD vom Festival wird im Verlauf des Jahres via Gruenrekorder veröffentlicht!

Kooperationspartner Gruenrekorder, Deutschland

Gruenrekorder versteht sich selbst als ein Unternehmen, das es sich zum Ziel gesetzt hat, experimentelle Musik und Tonaufzeichnungen zu fördern. Die Phonographie sieht die Natur / Umwelt als akustisches Erlebnis an, das voll von Musik ist. Gruenrekorder betreibt die Phonographie als Kunst- und Kulturform. Deshalb organisieren wir Events, Vorlesungen, Veröffentlichungen und Ausstellungen sowie Kunstprojekte auf den Gebieten der Phonographie und experimentellen Musik.

Unterstützt (teilweise) vom Goethe Institut, Oslo, Norwegen

 

 



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